Psychoonkologie

Die psychoonkologische Therapie macht sich zum Ziel, Patienten, welche an Krebs erkrankt sind, dabei zu helfen, die psychische Belastung, die mit Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen verbunden ist, zu überwinden und eine möglichst hohe Lebensqualität sicherzustellen.

Sie stützt sich dabei auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der salutogenetischen Medizin.

Salutogenetische Medizin ist eine völlig neue Denkrichtung in der Medizin, in welcher das herkömmliche krankeitsorientierte pathogenetische Paradigma durch Hinwendung zu jenen Faktoren ersetzt wird, welche die individuelle Gesundheit fördern.

Psychoonkologische Therapie ist als Ergänzung und Vervollständigung schulmedizinischer Therapie zu verstehen, keinesfalls jedoch als Alternative zu dieser.

Inhalte:

Behandlungsziel ist die unmittelbare Lebensqualität des Patienten.

Die Inhalte einer psychoonkologischen Therapie können je nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Patienten aus folgenden Themenkreisen bestehen:

Es ist erwiesen, daß die Abwehrleistungen des Immunsystems um so besser sind, je wohler und ausgeglichener ein Mensch sich in seinem Leben fühlt.

“Wenn der Ausgang ungewiß ist,
kann es nicht verkehrt sein, Hoffnung zu haben”
(Carl Simonton)

Daneben beinhaltet unser Therapieangebot für Patienten mit bösartigen Erkrankungen bei Bedarf die Anwendung folgender komplementären Therapieverfahren:

Ablauf:

Frequenz und Dauer der einzelnen Sitzungen richten sich nach aktuellen Befinden und Bedürfnissen der Klienten. Zu Beginn der Therapie sind häufigere Treffen in 1-2 wöchigen Abständen üblich, mit zunehmender Besserung werden die Intervalle länger. Erfahrungsgemäß erstreckt sich die Therapie über 10 bis 20 Stunden.

Wegen zunehmender Nachfrage biete ich für auswärtige Patienten auf Wunsch halbtägige Intensiv- Coachings an, um den Reiseaufwand in ein vernünftiges Verhältnis zum Nutzen der Therapie bringen.

Kosten:

Da ich 1999 meine Kassenzulassung zurückgegeben habe, kann ich diese Beratungsform nur als privatärztliche Leistung liquidieren.

Ob sie trotzdem im Einzelfall durch Ihre Krankenkasse übernommen wird, können Sie durch eine Anfrage dort erfahren. Sie können diese Information gerne dafür verwenden.

Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es i.d.R. keine Abrechnungsprobleme.

Die hier anfallenden Kosten entstehen jedoch in jedem Falle unabhängig von einer Leistungszusage der Krankenversicherung. Die Kosten der Behandlung sind daher grundsätzlich vom Patienten selbst zu tragen.

Ich liquidiere analog der Privatgebührenordnung für Ärzte (GOÄ 96), Ziffer 870 (Verhaltenstherapie, 50 Min.), mit je nach Aufwand und Schwierigkeit 2,0 bis 3,5 fachem Steigerungssatz.

Daraus ergibt sich ein Stundensatz zwischen € 120.- bis 200.- €

Es mag unheilbare Krankheiten geben,
unheilbare Menschen gibt es nicht.
Heilung ist immer möglich,
wenn man statt Krankheiten Menschen behandelt